Die Energiekrise macht auch vor Schwimmbädern in Niedersachsen und Bremen nicht Halt. Einigen Betreibern bereitet der Blick auf den Winter Sorgen. Welche
Viele Schwimmbäder in Niedersachsen und Bremen haben wegen der Energiekrise schon jetzt ihre Wassertemperatur gesenkt. Auch viele Saunen bleiben bis auf Weiteres geschlossen. Das geht aus einer Umfrage der dpa in mehreren Kommunen hervor. Einige Betreiber befürchten einen Besucherrückgang.
Auch in den Bremer Hallenbädern wurde die Wassertemperatur um zwei Grad gesenkt. „Das sind immer noch Wohlfühltemperaturen, das ist kein Grund, im Neoprenanzug zu kommen“, findet Susanne Klose, Sprecherin der Bremer Bäder. Allein durch das Senken der Wassertemperatur könne man etwa 25 Prozent Energie einsparen. „Das ist ja schon mal eine Hausnummer.“ Außerdem bleiben auch in Bremen die Saunen erstmal zu. „Die wären ja normalerweise schon in Gang um diese Zeit.
An den Duschtemperaturen wurde in Bremen nichts verändert. „Dass die Bäder schließen oder Schwimmunterricht ausfallen muss, ist das Letzte, was wir wollen“, sagt die Bäder-Sprecherin mit Blick auf Herbst und Winter. Sie halte das auch nicht für realistisch. In Osnabrück wurden nicht nur die Wassertemperaturen reduziert, im Hallenbad des „Moskaubades“ wurden zudem die Warmbadetage gestrichen und das Ganzjahresaußenbecken außer Betrieb genommen. „Natürlich gehen Maßnahmen wie die Reduzierung der Wassertemperatur zulasten der Attraktivität unserer Bäder“, sagte Sebastian Philipp von den Stadtwerken Osnabrück.
Der Blick auf den Winter macht auch Dennis Ströh von der Bäderbetriebsgesellschaft Oldenburg Sorgen: „Bei weiteren Maßnahmen, vor allem im Erlebnisbad, sind deutliche Besucher- und Umsatzverluste zu befürchten.“
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