Kim Kulig übernimmt den FC Basel - in der höchsten Schweizer Frauen-Fußballiga ist jetzt schon die Hälfte der Cheftrainerinnen-Posten weiblich besetzt. Ein Vorbild auch für Deutschland? FrauenBundesliga Schweiz
Nachdem Kulig 2015 ihre Sportlerkarriere verletzungsbedingt beenden musste, wurde sie Co-Trainerin und anschließend Cheftrainerin der zweiten Equipe des 1. FFC Frankfurt. Sie trainierte dort ein noch sehr junges Team und konnte vielen Nachwuchstalenten beim Schritt zum Profiniveau und in höhere Ligen helfen.
Weiter ging’s aber nicht in der ersten Position: 2021 wurde Kulig Assistenztrainerin des deutschen Spitzenclubs und derzeitigen Champions-League-Finalisten VfL Wolfsburg. Mit den Wölfinnen schaffte sie es letztes Jahr das Double zu holen. Und nun? Weil sich in Deutschland kein Cheftrainerposten bot, macht Kim Kulig, die über die UEFA-Pro-Lizenz verfügt, im Sommer den Schritt als Headcoach ans Rheinknie.
Der FC Basel - kommender Klub von Kulig - trifft als Sechstplatzierter der Hauptrunde im Viertelfinale auf Grasshoppers Zürich. Dort ist seit letztem Sommer ebenfalls eine erfahrene deutsche Trainerin am Ruder: Anne Pochert. Neben den mittlerweile in der Schweiz ausgezeichneten Rahmenbedingungen, genießt die Deutsche vor allem die gestiegene Aufmerksamkeit ihrer Arbeit.
Pochert spricht es nicht direkt aus, aber es ist deutlich zu spüren, dass sie sich und ihre Expertise in ihrer Heimat nicht genügend gewürdigt sah. Ganze zwei Cheftrainerposten sind bei den zwölf Frauen-Bundesligisten in Deutschland von Frauen besetzt. In der Schweiz haben bei fünf der zehn Erstligateams Frauen das Sagen auf der Trainerbank."Das ist schön für den Schweizer Frauenfußball", sagt Pochert.
Aktuell nutzen neben Pochert drei weitere deutsche Trainerinnen die Aufbruchstimmung in der Schweiz, um die dortige Topliga sozusagen als Sprungbrett für noch höhere Aufgaben zu nutzen.
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