Der britische Rockstar Sting hat vor Folgen für die Musik durch Künstliche Intelligenz und Software wie ChatGPT gewarnt. „Die Bausteine der Musik gehören uns, den Menschen“, sagte er in einem Interview.
reagierte mit seinen Äußerungen indirekt auf jüngste Entwicklungen der Branche. Im Februar nutzte der DJ David Guetta die Technologie, um Eminems „Stimme“ für einen seiner Tracks hinzuzufügen, während im April ein gefälschtes Duett zwischen Drake und The Weeknd viral ging. Letzteres wurde nach einer Urheberrechtsbeschwerde der Universal Music Group , die auch die Musik von Sting veröffentlicht, von den Streaming-Diensten genommen.
„Aber mit der KI kann man jetzt die Teile, die man geschrieben hat, eingeben, auf den Knopf drücken und sie die Lücken ausfüllen lassen. Man könnte es dann zwar umschreiben, aber es könnte trotzdem ein Werkzeug sein“, so Tennant demnach. Sting sagte dazu: „Die Werkzeuge sind nützlich, aber wir müssen sie auch bedienen“, sagte er. „Ich glaube nicht, dass wir zulassen können, dass die Maschinen einfach die Kontrolle übernehmen. Wir müssen auf der Hut sein.“
Eine weitere Frage beim Thema KI in der Musik ist das Urheberrecht. Die Musikindustrie hat bereits gegen künstliche Intelligenz mobil gemacht und eine Gruppe mit dem Namen „Human Artistry Campaign“ ins Leben gerufen, die davor warnt, dass KI-Firmen gegen das Urheberrecht verstoßen, wenn sie ihre Software mit kommerziell veröffentlichter Musik trainieren. Ob mit KI erstellte Musik urheberrechtlich geschützt werden kann, ist dem BBC-Bericht zufolge noch umstritten.
Nach englischem Urheberrecht beispielsweise könnte von KI erzeugte Werke theoretisch geschützt werden, heißt es in dem Bericht. Das US-Urheberrechtsamt habe jedoch kürzlich entschieden, dass KI-Kunst, einschließlich Musik, nicht urheberrechtlich geschützt werden kann, da sie „nicht das Produkt menschlicher Urheberschaft“ ist.
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