Jetzt ist es offiziell: Sahra Wagenknecht und mehrere Mitstreiter spalten sich von der Linken ab. Die neue Partei soll bei der Europawahl 2024 und vielleicht auch bei den Landtagswahlen im Osten antreten. Wie es jetzt weitergeht und was die neue Partei antreiben wird.
Die mediale Aufmerksamkeit für Sahra Wagenknecht ist enorm, der Saal der Bundespressekonferenz an diesem Montagmorgen fast so voll wie bei einer Kanzler-Sommerpressekonferenz. Denn das, was die bisherige Linken-Politikerin verkünden wird, könnte die politische Landschaft in Deutschland und auch das Fraktionsgefüge im Bundestag über einen langen Zeitraum neu justieren.
Nach der Gründung zu Jahresbeginn soll die neue Partei bei der Europawahl im Juni antreten. Offen ist noch, ob sie auch an allen drei Landtagswahlen im September 2024 in Sachsen, Thüringen und Brandenburg teilnehmen wird. Für den Fall, dass Wagenknecht und ihre neun Unterstützer der Aufforderung nicht nachkommen, schloss Schirdewan aber auch nicht aus, dass die Ausgetretenen noch bis Jahresende in der Fraktion bleiben. Dabei geht es um die Zukunft der mehr als 100 Fraktionsbeschäftigten, wie Schirdewan deutlich machte. „Das Interesse der Beschäftigten dieser Fraktion ist uns eine Herzensangelegenheit.
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