Katar dürfte bald zum größten Aktionär des deutschen Energiekonzerns RWE werden.
Hintergrund ist die geplante Übernahme einer US-Firma. Das Essener Unternehmen will sein Geschäft mit erneuerbaren Energien erweitern und übernimmt für 6,8 Milliarden US-Dollar den Solaranlagenbetreiber"Con Edison Clean Energy Businesses" mit Sitz in New York.
Eine dafür erforderliche Schulverschreibung wird durch den Staatsfonds des arabischen Emirats Katar getragen. Er zeichnet eine gut 2,5 Milliarden Euro umfassende Pflichtwandelanleihe mit bis zu einem Jahr Laufzeit. Damit kann Katar später fast zehn Prozent des aktuellen Grundkapitals von RWE halten. Der Golfstaat ist in Deutschland bereits bei der Deutschen Bank, bei Volkswagen und Porsche beteiligt.
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