Der deutsche Skirennfahrer muss den nächsten Rückschlag verkraften. Der 31-Jährige fällt wahrscheinlich für diesen Winter komplett. In unserem Ski-Alpin-Telegramm verpassen Sie nichts.
Schock für Stefan Luitz: Der Skirennfahrer hat sich im Training einen Knöchelbruch zugezogen und wird wohl die anstehende Weltcup-Saison komplett verpassen. Wie der Deutsche Skiverband am Dienstag mitteilte, erlitt der 31-Jährige eine Fraktur des rechten Außenknöchels sowie einen Riss der Syndesmose. Luitz werde in den nächsten Tagen operiert.zuvor nach einem Bandscheibenvorfall sein Comeback gegeben hatte.
Linus Straßer enttäuschte. Der Münchner kam nur auf Rang 16, erhielt dafür keine Weltcuppunkte mehr und belegte in der Gesamtwertung am Ende Rang sieben.Lena Dürr hat beim Saisonfinale die Krönung ihres herausragenden Winters klar verpasst. Die 31 Jahre alte Slalom-Spezialistin belegte am Samstag in Andorra nach zwei fehlerhaften Fahrten lediglich den 14. Platz.
Odermatts Vorsprung auf den zweitplatzierten Norweger Henrik Kristoffersen betrug am Samstag 2,11 Sekunden. Dritter wurde der Österreicher Marco Schwarz. Der deutsche Parallel-Weltmeister und Riesenslalom-Spezialist Alexander Schmid fehlte verletzt.Beim letzten Super-G der Saison feierte Doppelweltmeister Marco Odermatt seinen zwölften Sieg in diesem Winter und hat damit gute Chancen, einen Rekord aufzustellen.
Zwei Deutsche auf einem alpinen Weltcup-Podium hatte es zuletzt 2014 im Slalom von Madonna di Campiglio gegeben, in der Abfahrt der Männer ist es das erste Mal seit 1992. Odermatt hatte bereits vor den beiden Rennen als erneuter Gesamtweltcup-Sieger festgestanden. Sein erster Verfolger im Klassement, der auf die Speed-Disziplinen spezialisierte Norweger Aleksander Aamodt Kilde, verzichtete auf die Weltcups in Slowenien und kann ihn beim am Mittwoch beginnenden Saisonfinale in Andorra nicht mehr einholen.
„Ich freue mich für sie. Es ist wirklich verdient“, sagte Stenmark der Nachrichtenagentur AFP. Shiffrin werde „als Erste 100 Rennen gewinnen und noch mehr, wenn sie gesund bleibt“, glaubt er. Schon am Samstag im Slalom an gleicher Stelle kann Shiffrin Stenmark ablösen. Mit dem 20. Weltcup-Sieg im Riesenslalom schloss Shiffrin, die Weltmeisterin in dieser Disziplin, zu Rekordhalterin Vreni Schneider auf. Außerdem gewann sie nach dem Gesamt- und dem Slalom-Weltcup zum zweiten Mal nach 2019 die kleine Kristallkugel im „Riesen“.
Schmid könnte somit Anfang September wieder einsteigen - die neue Weltcup-Saison wird wohl erst Ende Oktober oder sogar erst Anfang November beginnen. Zunächst wird Schmid laut Köhne „voraussichtlich noch einige Tage stationär physiotherapeutisch behandelt“, erst danach könne er „mit ersten Rehabilitationsmaßnahmen beginnen“.
Sanders bislang bestes Weltcup-Ergebnis war ein vierter Rang gewesen, der WM-Neunte von Courchevel sorgte für das erste deutsche Super-G-Podium seit Februar 2020. Damals war Thomas Dreßen in Saalbach-Hinterglemm Dritter geworden. Deutschlands Zukunftshoffnung Emma Aicher ging ebenfalls als Gewinnerin aus der Wetterlotterie hervor und feierte mit Platz fünf ihr bestes Weltcup-Ergebnis. Euphorisch riss die sonst so zurückhaltende Teenagerin im Ziel ihre Arme in die Luft.
Die Deutschen müssen hingegen weiter auf ihren ersten Abfahrts-Podestplatz seit mehr als drei Jahren warten. Hinter Sander, der als Trainingsschnellster überrascht hatte und sein bestes Saisonergebnis einfuhr, wurde Romed Baumann Elfter, Josef Ferstl belegte Platz 18. Völlig chancenlos war Dominik Schwaiger .
Lokalmatadorin Kajsa Vickhoff Lie holte sich in der vorletzten Abfahrt des Winters den Sieg und feierte ihren ersten Erfolg im Weltcup überhaupt. Zweite wurde Sofia Goggia aus Italien, die sich so zum vierten Mal in ihrer Karriere den Sieg in der Abfahrts-Gesamtwertung sicherte. Ihren sechsten Saison-Titel in der Königsdisziplin verpasste Goggia um 29 Hundertstelsekunden. Dritte wurde Corinne Suter aus der Schweiz.
In der Folge wurden die Sichtverhältnisse immer schlechter. Reihenweise zeigten sich die Sportler über einen Wettkampf bei diesen fragwürdigen Bedingungen frustriert. Der beste Abfahrer des Winters, der Norweger Aleksander Aamodt Kilde, reagierte mit Kopfschütteln. Alpin-Überflieger Marco Odermatt aus der Schweiz verspottete die Abfahrt als „tolles Rennen“. Und der Deutsche Andreas Sander brüllte Kraftausdrücke in die Kamera.
Zweite wurde am Sonntag Goggias Landsfrau Federica Brignone vor der Französin Laura Gauche. Die Schussfahrt in Crans Montana hätte ursprünglich schon am Samstag stattfinden sollen, wurde jedoch wetterbedingt verlegt. Der eigentlich am Sonntag geplante Super-G entfiel.Parallel-Weltmeister Alexander Schmid hat eine ernüchternde Rückkehr in den alpinen Weltcup erlebt.
Straßer, als aussichtsreicher Vierter des ersten Durchgangs in den zweiten Lauf gegangen, kam mit dem drehenden Kurs seines Trainers Bernd Brunner nicht zurecht und lag am Ende 0,69 Sekunden hinter dem neuen Weltmeister Henrik Kristoffersen aus Norwegen. Silber in einem verrückten Rennen ging an den Griechen AJ Ginnis vor Alex Vinatzer .
Dürr hielt damit auch den hohen Erwartungen stand. Nach vier Podestplätzen seit Weihnachten und ihrem Erfolg bei der Generalprobe im tschechischen Spindlermühle, wo sie Shiffrin bezwang, gehörte sie zu den Medaillenanwärterinnen. Für den Deutschen Skiverband war es im Slalom der Frauen die erste WM-Medaille seit dem Sieg vonSkirennfahrerin Lena Dürr weiß nicht, warum ihre Reise nach ganz oben so lange gedauert hat.
Schmid war schon nach dem ersten Lauf chancenlos. „Drei Sekunden sind schon ein Schlag ins Gesicht“, sagte er über seinen da bereits „gewaltigen“ Rückstand. Vor dem Finale tüftelte er an der Materialabstimmung und machte immerhin noch vier Plätze gut.Parallel-Weltmeister Alexander Schmid hat beim WM-Riesenslalom in Courchevel keine realistische Medaillenchance mehr.
Für Shiffrin ist es die insgesamt 13. WM-Medaille und die zweite bei den laufenden Titelkämpfen in Frankreich nach Silber im Super-G. Weltmeisterin im Riesenslalom ist die erfolgreichste Skirennfahrerin der Historie, die sich in den vergangenen Tagen überraschend von ihrem langjährigen Trainer Mike Day getrennt hat, zum ersten Mal. 2018 hatte sie in dieser Disziplin bei den Olympischen Winterspielen in Pyeongchang triumphiert.
Day hatte seit 2016 mehr oder weniger als Cheftrainer für Shiffrin gearbeitet, die innerhalb des Verbandes ein eigenes Team unterhält. Allerdings ist bekannt, dass Shiffrins Mutter Eileen die starke Figur im Hintergrund ist und sich daher auch als wichtigste Ansprechpartnerin in sportlichen Fragen sieht. Sie begleitet ihre Tochter regelmäßig im Weltcup, vor allem nach dem Tod von Shiffrins Vater vor drei Jahren.
Der Deutsche Skiverband wartet bei den Titelkämpfen in Frankreich damit weiter auf eine Medaille. Nachdem die Speedspezialisten in der ersten Woche leer ausgegangen waren, galten die Techniker im Mixed-Teamevent als große Hoffnungsträger.
16 Nationen starten im Teamwettbewerb, ein im Mixed ausgetragener Parallel-Riesenslalom. Neben Dürr und Straßer bilden Alexander Schmid und Andrea Filser den Kern der deutschen Mannschaft. Der Wettbewerb besteht aus vier Duellen pro Runde. Für jedes Duell erhält die siegreiche Mannschaft einen Punkt. Die Mannschaft mit mehr Punkten kommt eine Runde weiter. Bei einem Unentschieden ist die Summe der schnellsten Frauenzeit und der schnellsten Männerzeit ausschlaggebend.
Dreßen kam humpelnd zu den Interviews und berichtete, er habe „zwei unterschiedliche, sehr starke Schmerzmittel nehmen müssen, um überhaupt fahren zu können“. Das wolle er zwar nicht als Ausrede hernehmen, „die anderen waren besser“. Aber: „Meine Prellung ist genau im Gelenk, da stehst du die ganze Zeit drauf beim Fahren, da landest du bei jedem Sprung drauf, du spürst es immer.
Nach Meinung des Bundestrainers kommt die Strecke seinen Schützlingen entgegen. Vor allem für Thomas Dreßen , der nach seinem Magen-Darm-Infekt noch nicht bei 100 Prozent ist, sei die Piste wie gemacht. „Vor zwei Jahren wäre das eine prädestinierte Abfahrt gewesen für ihn“, befand Schwaiger. Der Österreicher erwartet auf der L'Eclipse ein „gnadenloses Gemetzel“.
„Das übergeordnete Ziel ist eine Medaille, da brauchen wir gar nicht drüber reden“, sagte Dreßen, der damit auf einer Wellenlänge mit Cheftrainer Christian Schwaiger liegt. „Wir sind absolute Außenseiter - aber ich bin da, weil ich eine Medaille gewinnen will“, sagte der Österreicher. Dreßen hält er für „prädestiniert“ für die Piste L'Ecplise mit ihren langgezogenen Kurven.
Nach ernüchternden Ergebnissen in diesem Winter wäre ein Podestplatz für die deutschen Speed-Herren allerdings überraschend. Der Norweger Aleksander Aamodt Kilde, Weltmeister Vincent Kriechmayr aus Österreich und Marco Odermatt aus der Schweiz sind die Favoriten.Die deutsche Hoffnungsträgerin Kira Weidle hat die erhoffte Top-Platzierung in der Abfahrt der alpinen Ski-Weltmeisterschaften verpasst.
Topfavorit Marco Odermatt , Gewinner von vier der sechs Super-G-Rennen dieser Weltcup-Saison, blieb nur Rang vier. Crawford war bei Olympia 2022 schon Dritter in der Kombination und in Abfahrt sowie Super-G nah dran am Podest. Einen Weltcup-Sieg hat er noch nicht vorzuweisen, im Super-G fuhr er erst einmal aufs Stockerl, als Zweiter von Kvitfjell im März.
Die WM sei ein „richtig großes Ziel“ für ihn gewesen, sagte Pinturault dem ZDF. Er habe alles darauf ausgerichtet. Zuvor hatte er in diesem Winter noch kein Rennen gewonnen und war im Weltcup nur einmal auf das Podest gefahren. Es sei nicht einfach gewesen, nach diesen Ergebnissen zur Heim-WM zu kommen, erklärte er. „Aber die Goldmedaille war der beste Start.“ Es war bereits seine zweite in der Kombination nach der WM vor vier Jahren.
Mit acht Saisonsiegen in drei verschiedenen Disziplinen ist Odermatt auf dem besten Weg, seinen Titel im Gesamtweltcup erfolgreich zu verteidigen. Sogar die vor über 20 Jahren von Hermann Maier aufgestellte 2000-Punkte-Marke in einer Weltcup-Saison ist in Reichweite. Kilde rühmte seinen Rivalen als „komplettesten Skifahrer“ der Welt: „Er kann jedes Rennen gewinnen und bringt unserem Sport so viel.
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