Vor den Wahlen in der Türkei kommen unzählige Menschen zu Reden der Opposition nach Ankara. Erdoğan erklärt, er werde das Wahlergebnis respektieren. Unser Kollege cemgue ist vor Ort und berichtet.
ANKARA taz | Die Größe des Wahlbündnisses, das die türkische Opposition geschmiedet hat, sorgt am späten Freitagabend in Ankara für ein erstes Problem. Während bei der Wahlkampfveranstaltung der Allianz hunderttausende Menschen auf den Präsidentschaftskandidaten Kemal Kılıçdaroğlu warten, ziehen am Himmel dunkle Gewitterwolken auf.
Käme es wirklich so, wie das Institut prognostiziert, wäre es geschafft: Kemal Kılıçdaroğlu wäre im ersten Wahlgang zum neuen Präsidenten der Türkei gewählt. Doch als ebenso wahrscheinlich gilt, dass keiner der Kandidaten die notwendige absolute Mehrheit am Sonntag erhält, was bedeuten würde, dass es am 28. Mai zu Stichwahlen kommt.
Hier gleicht nichts einer Bürger*innensprechstunde im Bundestagswahlkampf. Alle Politiker*innen, die auf die Bühne kommen, verstehen sich im Showgeschäft. Sie interagieren mit dem Publikum, stellen Fragen, lassen sich die Antworten dreimal bestätigen.
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