Sahra Wagenknecht will eine neue Partei gründen. Vor allem in Mecklenburg-Vorpommern stößt das auf großes Interesse - zulasten der AfD, wie eine aktuelle #NDRfragt-Umfrage zeigt.
Die Politikerin Sahra Wagenknecht zielt mit ihrer geplanten Partei auch auf bisherige Wähler der AfD ab - und zumindest in Mecklenburg-Vorpommern scheint dort das größte Potenzial zu liegen, wie aus einer #NDRfragt-Blitzumfrage unter fast 13.500 Norddeutschen hervorgeht.
Der Zuspruch für das BSW geht im Norden - vor allem in Mecklenburg-Vorpommern - zulasten der AfD, gefolgt von CDU und SPD. Die Linke scheint kaum zu verlieren: Unter den Befragten in Mecklenburg-Vorpommern, die dem BSW am ehesten die wichtigen politischen Lösungen zutrauen, gaben fast 30 Prozent an, dass sie ansonsten unter den Parteien im Bundestag der AfD vertrauen würden - wo die BSW aktuell keine Option ist.
Wagenknecht war zuvor mit neun weiteren bisherigen Abgeordneten der Linken aus der Partei ausgetreten. Die Linksfraktion im Bundestag steht damit vor ihrer Auflösung, sie könnte nur als Gruppe mit weniger Rechten weitermachen. Die Forderung der Parteispitze, die Mandate zurückzugeben und Nachrücker zum Zuge kommen zu lassen, lehnte Wagenknecht mit dem Hinweis ab, dass sie ihr Mandat über die Linke auch aufgrund ihrer Person errungen habe.
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