Die Agonie, die Jochen Rindts Tod in Monza in der österreichischen Renngemeinde hervorgerufen hatte, wich im Herbst 1970 bald diesen Fragen: Finden wir einen Nachfolger und falls ja – wer soll das sein?
Am 5. September wird sich Jochen Rindts Todestag zum 51. Mal jähren. Immer um diese Zeit wurden die Erinnerungen an den charismatischen Rennfahrer wieder hellwach, auch beim zweiten Formel-1-Weltmeister aus Österreich, bei Niki Lauda, der am 20. Mai 2019 verstarb.
Der Wiener Dieter Quester, ein etablierter Formel-2- und Tourenwagenpilot, der älteste des Nachfolger-Trios ; der Grazer Helmut Marko , dessen stärkste Auftritte in der stark besetzten Sportwagen-WM auffielen und weniger in den Formelklassen – und der eine persönliche Nähe zum Grazer Kumpel Rindt hatte; und schließlich der Jungspund Niki Lauda , der bis dahin mehr durch Crashes als durch Siege ins Blickfeld gerückt war.
Lauda hatte da schon gewaltig mit Krediten mangels Sponsoren gepokert. Marko beteuert bis heute, dass er ni“ etwas fürs Rennfahren bezahlt hätte. Lauda konnte die Erste Österreichische Sparkasse und eine Jeansfirma überreden, 2000 Pfund für das March-Cockpit freizugeben. Als die 22 Piloten am 15. August in den Großen Preis von Österreich starteten, war die WM de facto wegen des großen Vorsprungs von Jackie Stewart schon entschieden. Jo Siffert feierte seinen zweiten und letzten Sieg im BRM, Marko wurde im alten P153 Elfter mit zwei Runden Rückstand .In Monza dann schied Marko nach drei Runden aus, wieder gewann BRM – im Fotofinish durch Peter Gethin. Lauda kam als 13. ins Ziel.
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