MotoGP Vor 50 Jahren: Ein Schwarzer Tag in Monza
Eine gefährliche Strecke, ein Metallarbeiterstreik und schlecht vorbereitete Motorräder machten den 20. Mai 1973 zu einem Tag, der im Motorradrennsport in Vergessenheit geraten sollte. An diesem Tag vor 50 Jahren kostete eine der gefährlichsten Strecken des Grand-Prix-Kalenders zwei Rennfahrer-Stars das Leben. Für zehn weitere Fahrer endete er im Krankenhaus.
Die italienische Rennstrecke von Monza und der Salzburgring in Österreich waren zwei der schlimmsten permanenten Rennstrecken. Beide waren Hochgeschwindigkeitskurse, die mit Leitplanken abgesichert waren. Der kleinste Fehler des Fahrers oder eines Mechanikers konnte eine Reise ins Krankenhaus oder ins Leichenschauhaus bedeuten.
Die Techniker von Aermacchi hatten neue Kolben in Pasolinis 250er eingebaut. Sie waren noch nicht eingefahren. Der Motor verfügte unten über wassergekühlte Zylinder und oben über luftgekühlte. Dies war eine Notlösung, da die Entwicklung von wassergekühlten Zylindern durch einen Streik der italienischen Metallarbeiter verzögert worden war. Mit potenziell sehr unterschiedlichen Expansionsraten war das Rezept für eine Katastrophe gefunden.
Neben Pasolini erlag auch Saarinen seinen Verletzungen. Sein Helm war zertrümmert und der größte Teil seines Kopfes übel zugerichtet. Es war ein grauenhafter Anblick, doch das Rennen wurde noch drei Runden lang fortgesetzt, bevor es zum Abbruch kam. Auch das folgende 500er-Rennen wurde abgebrochen und nicht gewertet.
Jahrelang wurden Walter Villa und das Öl aus seiner Benelli beschuldigt. Doch Villa war in zweifacher Hinsicht ein Opfer. Er war ebenfalls zu Sturz gekommen und anschließend drei Stunden lang bewusstlos. Als er wieder zu sich kam, stand er unter schwerem Schock und war drei Tage lang nicht in der Lage zu sprechen. Zu den Verletzten gehörten auch Kanaya, Victor Palomo, Fosco Giansanti und Börje Jansson.
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