Etwa 42.000 Menschen sind laut ukrainischen Angaben nach der Zerstörung des Kachowka-Staudamms von Überschwemmungen bedroht. Kiew und Moskau haben sich vor dem UN-Sicherheitsrat in New York gegenseitig die Schuld zugewiesen. Mehr dazu im Ticker:
Mindestens sieben Vermisste nach Staudammbruch Kiew und Moskau beschuldigen sich vor Sicherheitsrat gegenseitig 09.45 Uhr: Grünen-Chef macht Russland für zerstörten Staudamm verantwortlich
Grünen-Co-Chef Omid Nouripour sieht die Verantwortung für den zerstörten Kachowka-Staudamm bei Russland. "Es ist erdrückend deutlich, wenn man sich die Indizien anschaut, dass alles für Russland spricht." Es sei mittlerweile eine neue Stufe erreicht der Rücksichtslosigkeit und der Dimension der Kriegsverbrechen der russischen Seite, so Nouripur bei RTL/ntv. Es sei auch ein Zeichen, dass das russische Militär nicht gut aufgestellt sei.
In der südukrainischen Region Cherson ist nach Angaben der Behörden durch russischen Artilleriebeschuss ein Mensch getötet worden. Die russischen Truppen hätten im Laufe des vergangenen Tages die Region mehrfach beschossen, auch die gleichnamige Regionalhauptstadt Cherson, teilt Gouverneur Olexander Prokudin über den Kurznachrichtendienst Telegram mit. Dabei seien ein Mensch getötet und ein weiterer Mensch verletzt worden.
Dagegen geht der Wasserstand in der nahe dem Damm gelegenen überschwemmten Stadt Nowa Kachowka laut den russischen Besatzungsbehörden allmählich wieder zurück. Der Wasserstand auf den zuvor überfluteten Straßen von Nowa Kachowka beginne zu sinken, teilt die von Russland installierte Verwaltung der Stadt über den Kurznachrichtendienst Telegram mit.
Der russische UN-Botschafter Wassili Nebensja sagte dagegen, dass der Vorfall auf "vorsätzliche Sabotage Kiews" zurückzuführen und wie ein Kriegsverbrechen einzuordnen sei. Der Staudamm sei für ein "unvorstellbares Verbrechen" benutzt worden.
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