Anzeigen neben Kinderpornografie: Twitter verprellt Werbekunden
Der US-Kurznachrichtendienst Twitter handelt sich mit der zufälligen Platzierung von Anzeigen neben Beiträgen mit kinderpornografischem Inhalt Ärger mit seinen großen Werbekunden ein. Marken von Disney, Coca-Cola und Mazda bis hin zu einem US-Kinderkrankenhaus waren unter den etwa 30 Werbetreibenden, deren Anzeigen auf den Profilseiten von Twitter-Konten erschienen, die Links zu kinderpornografischen Inhalten enthielten.
Reuters teilte am Montag die vollständige Liste von mehr als 500 betroffenen Accounts. Twitter habe diese überprüft und dauerhaft wegen Verletzung seiner Regeln suspendiert, teilte das Unternehmen mit. Der Kurznachrichtendienst informierte daraufhin in einer E-Mail Werbekunden, er habe "entdeckt, dass Anzeigen innerhalb von Profilen liefen, die mit dem öffentlichen Verkauf oder der Aufforderung zum sexuellen Missbrauch von Kindern zu tun hatten".