Juli Zeh äußert im Spiegel-Spitzengespräch Zweifel, dass sich Russland in diesem Krieg besiegen lässt. Sanktionen würden womöglich den Falschen wehtun.
Der Frage nach dem Sinn von Sanktionen wich Juli Zeh zunächst mit dem Hinweis darauf aus, sie sei keine Ökonomin. Dann sagte sie aber doch, dass sie das unbehagliche Gefühl habe, „dass wir unter Umständen mehr Verwerfungen anrichten, die das Ergebnis, das wir anstreben, nicht lohnen“. Dass man im Rückblick sagen werde: Gebracht hat das überhaupt nichts, wehgetan hat es aber ganz erheblich – und zwar den Falschen.
Auf die Frage, wie sie, die als Westdeutsche seit langem in Brandenburg auf dem Land lebt, sich die Diskrepanz zwischen Ost- und Westdeutschland hinsichtlich der Haltung zu Sanktionen erkläre sagte Juli Zeh: Menschen, die fürchten, existenziell unter den Auswirkungen zu leiden, die sich sorgen, wie sie ihren Energiebedarf in den nächsten Monaten bezahlen sollen, würden vielleicht kritischer auf die Sanktionen schauen – auch wenn die Antwort mit Ost und West nicht unbedingt...
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