Schau auf Fluch und Segen der Forschung: Wie sich die Wissenschaft kritisch selbst reflektiert

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Die Ausstellung „Dual Use“ im Henry-Ford-Bau zeigt den zweifachen Nutzen von wissenschaftlichen Erkenntnissen.

In der Wissenschaft wird diese Ambivalenz mit dem Schlagwort „Dual Use“ gefasst – zweifacher Nutzen. „Ursprünglich bezeichnet der Begriff die doppelte Verwendbarkeit von Forschung für sowohl zivile als auch militärische Zwecke“, sagt Jens Rolff, Professor für Evolutionsbiologie an der Freien Universität Berlin. „Man kann ihn aber auch im weiteren Sinne verstehen, als Fluch und Segen von Wissenschaft insgesamt.

Gemeinsam mit Sven Chojnacki, Professor am Otto-Suhr-Institut für Politikwissenschaft und Vizepräsident der Freien Universität, hat Jens Rolff an der Freien Universität einen interdisziplinären Arbeitskreis zur „Dual Use“- Problematik gegründet. Forschende aus den Natur- und Gesellschaftswissenschaften reflektieren dort gemeinsam über die ethischen Herausforderungen ihrer Arbeit. Aus der Zusammenarbeit ist nun eine Ausstellung entstanden, die vom 26.

Den Impuls zur Gründung eines Arbeitskreises, sagt Jens Rolff, habe er auch mit Blick auf die Geschichte der Freien Universität und der Dahlemer Forschungslandschaft gehabt: Im heutigen Hahn-Meitner-Bau der Freien Universität entdeckten die Chemiker Otto Hahn und Fritz Straßmann im Dezember 1938 die Kernspaltung – und legten damit die Grundlage nicht nur für die Kernenergie, sondern auch die Entwicklung der Atombombe.Die Ausstellung ist zu sehen bis zum 8.

Die kernphysikalische Erklärung lieferten allerdings erst deren ehemalige Kollegin Lise Meitner und ihr Neffe Otto Frisch wenige Wochen später: Lise Meitner war wegen ihrer jüdischen Abstammung im Sommer 1938 aus Berlin geflohen, stand aber mit Otto Hahn aus dem schwedischen Exil in enger schriftlicher Verbindung. In unmittelbarer Nachbarschaft, im heutigen Fritz-Haber-Institut der Max-Planck-Gesellschaft, wurde während des Ersten Weltkriegs Senfgas als Nervengift entwickelt.

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