KÖLN (dpa-AFX) - Wo es sich in Deutschland günstig oder teuer lebt, kommt vor allem auf einen Faktor an: Wohnen. Zählt man ihn mit, ist es in der teuersten Stadt 38 Prozent teurer als im günstigsten Landkreis
, wie eine aktuelle Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft und des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung zeigt. Ohne Wohnen sind es dagegen gerade einmal 6 Prozent zwischen den Extremwerten. Ein Überblick über die Ergebnisse und ihre Ursachen.Inklusive Wohnkosten liegt München auf dem ersten Platz.
Dass die bevölkerungsstarken Städte bei den Kosten teils weit über dem Durchschnitt liegen, zieht dabei den gesamten Index nach oben. Das führt zum auf den ersten Blick überraschenden Ergebnis, dass von den 400 Städten, Kreisen und Landkreisen 274 billiger als der Durchschnitt sind. Nur 124 sind teurer, zwei liegen praktisch exakt auf dem Durchschnitt. Doch ein sehr teures München gleicht in der Berechnung dutzende dünn besiedelte billige Landkreise aus.
Größere regionale Unterschiede fanden die Forscher dagegen bei Gaststätten und Hotels aber auch bei den Kosten für Pflege oder bei Versicherungen, wie Schröders Kollege Jan Wendt sagt. Doch die Menge der relativ stabilen anderen Kosten dämpft deren Auswirkungen. Dementsprechend liegt von den 400 erfassten Kreisen, Landkreisen und Städten der allergrößte Teil ohne Wohnen sehr nahe am Bundesdurchschnitt. Nur 60 weichen mehr als 1 Prozent davon ab.Einerseits haben die Wohnkosten im Warenkorb ein hohes Gewicht. Andererseits sind die Unterschiede auch sehr groß: In München sind die Wohnkosten mit 180,9 Prozent des Bundesschnitts mehr als zweieinhalb mal so hoch wie im Vogtlandkreis mit 68 Prozent.
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