Die italienische Postfaschistin Giorgia Meloni gesellt sich als Neuzugang zu den weiblichen Rechtsextremen. Was verbindet die neue Generation von Politikerinnen?
„Ich bin Giorgia! Ich bin eine Frau! Ich bin eine Mutter! Ich bin Italienerin! Ich bin Christin! Das werdet ihr mir nicht nehmen! Das werdet ihr mir nicht nehmen!“ Die quasi-lyrische Werbeformel zurrt das Programm zusammen, mit dem Meloni nach dem Wahlsieg am Sonntag nun eine ultrarechte Regierung anführen wird.
Ihre Partei, die „Fratelli d’Italia“ , stört es offenbar überhaupt nicht, dass eine Schwester an der Spitze der Brüder steht. Denn die Schwester ist sich mit den Brüdern einig, die Mutter mit den Vätern. In der Partei gilt das Nationalkonservative, bei Versammlungen scheuen sich Mitglieder nicht, den verbotenen „Römischen Gruß“ der Faschisten zu zeigen, Homosexualität und Abtreibung sind verpönt, Immigration soll reduziert werden, eine Seeblockade soll Flüchtlinge aus Afrika abschrecken.Web und in unserer App für 4 Wochen kostenlos.