In den Umweltskandal im Rappenalptal kommt immer mehr Licht: Erstmals meldet sich die ansässige Alpgenossenschaft bei BR24 zu Wort – und wirft der Landrätin im Oberallgäu vor, die Tatsachen zu verdrehen. ⬇️
In den Umweltskandal im Rappenalptal kommt immer mehr Licht, denn zum ersten Mal meldet sich die ansässige Alpgenossenschaft exklusiv bei BR24 zu Wort - nach wochenlangem Schweigen zu den vermeintlich naturschutzwidrigen Arbeiten in dem Tal.
"Eine solche Genehmigung für einen Gewässerumbau umfasst mehrere Aktenordner, nicht nur eine Seite", erklärte Baier-Müller bei einer Pressekonferenz am 8. Dezember. Der Vorwurf daraus: Die Alpgenossenschaft sei weit über die abgestimmten Maßnahmen hinausgegangen und habe sich auch nicht an Abstimmungen gehalten.
Im Interview widersprach der Vorsitzende der Alpgenossenschaft auch den Aussagen des Bund Naturschutz , dass das Rappenalptal vor den Baggerarbeiten ein unberührtes Biotop gewesen sei. Durch die örtlichen Gegebenheiten sei der Rappenalpbach "ständigen Veränderungen" durch Hochwasser und Lawinen ausgesetzt.