In mehreren iranischen Städten hat es weitere Demonstrationen gegen die seit Tagen anhaltenden Proteste von Regimekritikern gegeben.
Kritiker werfen der Regierung in Teheran vor, bei entsprechenden Protesten Gegendemonstrationen zu inszenieren.
Sowohl Sicherheitskräfte als auch Demonstranten treten bei den regimekritischen Protesten Augenzeugenberichten zufolge immer aggressiver auf. Es seien vermehrt Schüsse zu hören. Wie der iranische Staatssender IRIB berichtete, wurden inzwischen 41 Menschen getötet. Eine offizielle Bestätigung lag nicht vor.
Auslöser der anhaltenden regimekritischen Kundgebungen ist der bislang ungeklärte Tod einer 22-jährigen Iranerin, die wegen eines Verstoßes gegen die islamische Kleiderordnung festgenommen wurde und anschließend verstorben war. Bundesfamilienministerin Paus hat ihre Unterstützung für die Demonstrant*innen im Iran zum Ausdruck gebracht. Sie wünsche ihnen Kraft und Durchhaltevermögen, schrieb die Grünen-Politikerin auf Twitter. Die Menschen riskierten ihr Leben und ihre Freiheit, um sich für Menschen- und Frauenrechte einzusetzen. Sie warf dem iranischen Regime vor, Kleidungsvorschriften zu nutzen, um Frauen zu unterdrücken.
Der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses um Bundestag, Roth, von der SPD meinte, mutige Frauen und einige Männer im Iran schrieben gerade Geschichte. Ähnlich äußerte sich die Vizepräsidentin des Europäischen Parlaments, Beer. Die FDP-Politikerin meinte, Deutschland und Europa müssten entschlossen, laut und tatkräftig auf Seiten des iranischen Volkes stehen.
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