Entgegen vieler Gerüchte zu den Pipeline-Lecks haben die USA kein plausibles Motiv für einen Anschlag auf die Nord-Stream-Leitungen. Russland hingegen schon eher. Ein Kommentar von JostMaurinTAZ NordStream2
Dass die USA die Lecks in den Nord-Stream-Pipelines verursacht haben, ist unwahrscheinlich – auch wenn Russlands Regierung und ihre Trolle im Internet nun das Gegenteil andeuten oder klar behaupten. Die Vereinigten Staaten hätten kein plausibles Motiv für einen Anschlag auf die Erdgasleitungen. Die US-Frackingbranche kann sich EU-Länder auch ohne Gewalt dauerhaft als Kunden sichern und Russland als Konkurrenten ausschalten.
Eine Sprecherin des Außenministeriums in Moskau hat ihre Andeutungen Richtung Washington mit einer Äußerung von US-Präsident Joe Biden zu belegen versucht. Mehrere Wochen vor Kriegsbeginn hatte er gesagt, sollte Russland den Nachbarn überfallen, werde es kein Nord Stream 2 mehr geben. Und: „Wir werden dem ein Ende setzen.“
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