„N-Wort“-Eklat sorgte für heftige Kritik - Palmer tritt bei den Grünen aus und kündigt Auszeit an
„Ich möchte damit vermeiden, dass die aktuellen Diskussionen um mich eine weitere langanhaltende Belastung für die Partei werden, für die ich seit 1996 mit viel Herzblut gekämpft habe“, zitiert das Magazin Palmer.Zuvor hatte der in einer persönlichen Erklärung mitgeteilt, dass ihm klar sei, dass es so nicht weitergehe. Den Shitstorm gegen seine Familie, Freunde und Unterstützer könne er so nicht mehr hinnehmen.
Zum Vorfall in Frankfurt zitiert die „Bild“ Palmer folgendermaßen: „Die jüngsten Ereignisse in Frankfurt haben mir gezeigt, dass die Verbindung zwischen den schlimmsten Eklats der letzten Jahre nicht das Internet ist, sondern die Situation: Wenn ich mich zu Unrecht angegriffen fühle und spontan reagiere, wehre ich mich in einer Weise, die alles nur schlimmer macht.“Mit umstrittenen Äußerungen in Frankfurt am Main hatte Palmer heftige Kritik auf sich gezogen.
Palmer hatte am Freitag mit einer verbalen Auseinandersetzung mit einer Gruppe vor einer Migrationskonferenz in Frankfurt am Main für Aufsehen gesorgt. Vor einem Gebäude der Goethe-Universität hatte er zu Art und Weise seiner Verwendung des „N-Wortes“ Stellung bezogen. Als er mit „Nazis raus“-Rufen konfrontiert wurde, sagte Palmer zu der Menge: „Das ist nichts anderes als der Judenstern. Und zwar, weil ich ein Wort benutzt habe, an dem ihr alles andere festmacht.
Dennoch stellte er klar, dass er „als Politiker und Oberbürgermeister niemals so hätte reden dürfen. Die Erwähnung des Judensterns war falsch und völlig unangemessen. Niemals würde ich den Holocaust relativieren, wie kritisiert wurde. Dass dieser Eindruck ohne Kenntnis der Hintergründe entstehen konnte, tut mir unsagbar leid.“
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