Ein junger israelischer Offizier kämpfte gegen im Kibbuz Kfar Aza gegen die Hamas. Am Dienstag wurde dort das ganze Ausmaß der Grausamkeit sichtbar. Der Offizier erzählt, wie er den Angriff erlebte - und wie er überlebte.
„Ich habe noch nie etwas Schlimmeres gesehen“, sagt Omer Barak. Zwei Tage lang kämpfte der junge israelische Offizier gegen die palästinensischen Angreifer, die im Kibbuz Kfar Aza ein Blutbad anrichteten. „Als ich die Leichen von zwei ermordeten Kindern sah, bin ich zusammengebrochen“, berichtet Barak. Das ganze Ausmaß des brutalen Überfalls der radikalislamischen Hamas vom Wochenende wurde am Dienstag sichtbar, als das Militär die Toten barg.
Die Bedrohung gehörte zum Alltag in Kfar Aza. Manche lebten in dem alten Kibbuz aus der Überzeugung, gerade hier, an der Grenze zum Gazastreifen, israelische Präsenz zeigen zu müssen. Andere schlicht deshalb, weil das Leben in der Gemeinschaft günstiger ist als in den Städten. Immer wieder feuerte die Hamas vom Gazastreifen Raketen auf Israel ab. Aber im Vergleich mit dem grausamen Großangriff vom Samstag wirkt der regelmäßige Beschuss harmlos. Selbst hartgesottene Militärs sind schockiert und traumatisiert.Der pensionierte Generalmajor Itai Veruv muss angesichts des Massakers in Kfar Aza an den US-General Dwight D.
„Ich kann immer noch nicht glauben, was ich hier sehe. Normalerweise kommen solche Bilder aus der Ukraine oder zeigen Taten des Terrornetzwerks Islamischer Staat“, sagt ein Reservist, der anonym bleiben möchte. Der Unternehmer aus Tel Aviv half am Samstag mit, Kfar Aza und andere Dörfer in der Umgebung zu befreien.
Er ist ein Gegner der Politik von Regierungschef Benjamin Netanjahu, der seiner Meinung nach eine Annäherung von Israelis und Palästinensern verhindert. Jeden Samstag habe er in den vergangenen Monaten gegen die Pläne der Regierung zum Umbau der Justiz demonstriert. „Ich wollte Frieden, das ist die einzige Lösung“, sagt der Reservist. „Aber mit der Hamas kann man keinen Frieden schließen.
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