„Bridgerton“-Star Phoebe Dynevor und Alden Ehrenreich lieben und hassen sich als Paar, das ganz oben am Finanzmarkt mitspielen will. Kann da irgendwer gewinnen?
In den späten 80er- und frühen 90er-Jahren gab es zahlreiche Filme, die das Zusammenspiel von Sex und Macht thematisierten – darunter „9½ Wochen“ und „Eine verhängnisvolle Affäre“, beide von Adrian Lyne, sowie Paul Verhoevens „Basic Instinct“ und Barry Levinsons „Enthüllung“. Die Hauptfiguren dieser Geschichten waren oft an der Börse, in Großkanzleien, in Hightech-Unternehmen oder im luxuriös-künstlerischen Bereich tätig.
Die Drehbuchautorin und Regisseurin Chloe Domont knüpft mit ihrem Langfilmdebüt „Fair Play“ nun weitaus geschickter an die Tradition dieser ehemaligen Hits an, indem sie das Beste daran aufgreift, die überholten Geschlechterbilder und die damit einhergehende Misogynie aber hinterfragt. Phoebe Dynevor und Alden Ehrenreich sind als zentrales Paar Emily und Luke also nicht weniger wild und sexy als etwa Demi Moore und Michael Douglas in „Enthüllung“.
Dann wird allerdings überraschend Emily befördert – und Luke als Analyst zu ihrem Zuarbeiter. Das sollte natürlich überhaupt kein Problem sein. Doch plötzlich nimmt Emily mit den Chefs nach Feierabend teure Cocktails ein und zelebriert ihre Geschäftserfolge mit den „großen Jungs“ im Stripclub, während sich Luke zunehmend herabgesetzt fühlt.
Beide Figuren werden im Laufe dieser Entwicklung erfreulich komplex gezeichnet. Weder ist Emily durch und durch rücksichtslos, noch ist Luke lediglich ein erbärmlicher Macho, der seiner Partnerin nichts gönnt. Phoebe Dynevor, bekannt aus der Netflix-Serie „Bridgerton“, kostet alle Ambivalenzen der Rolle aus. Emily hat Lust und den Willen, nach oben zu kommen – und ist deshalb bereit, die Regeln des Spiels in der männlich dominierten Finanzwelt zu befolgen.
Alden Ehrenreich, der in „Oppenheimer“ als Sidekick von Robert Downey Jr. ein heimlicher Szenendieb war, drückt wiederum überzeugend die empfundenen Kränkungen aus, die Luke schließlich dazu bringen, Grenzen zu überschreiten, die nicht mehr entschuldbar sind.
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