Das Jüdische Museum in Kreuzberg hat einen Mitarbeiter gefeuert. Grund: Er hat während seiner Führungen Israel als Apartheid-Regime bezeichnet haben.
Der Mitarbeiter hat seinen Rauswurf selbst auf Instagram öffentlich gemacht. „Ich habe den Begriff ‚Apartheid‘ während meiner Führungen verwendet, um die menschenrechtliche Lage im Westjordanland zu beschreiben“, schreibt Udi Raz in dem Eintrag auf dem sozialen Netzwerk.
Das Jüdische Museum reagierte konsequent. Sprecherin Sascha Perkins: „Udi Raz hat Führungen genutzt, um Besucher mit persönlichen politischen Ansichten und Wertungen zu konfrontieren.“ Dies sei nicht Teil der Vereinbarung gewesen und entspreche nicht den pädagogischen Standards des Museums. „Vor diesem Hintergrund haben wir entschieden, keine weiteren Aufträge an Udi Raz zu vergeben“, so PerkinsUdi Raz sei demnach freiberuflich als Guide für das Museum gewesen.
Udi Raz ist Vorstandmitglied der „Jüdischen Stimme für gerechten Frieden in Nahost“. Ein Verein, der im Oktober 2007 gegründet wurde. Nach eigenen Angaben ist es Vereinsziel, dass sich die Bundesregierung „nachdrücklich und unmissverständlich im Interesse der Herstellung eines lebensfähigen, souveränen Staates Palästina auf integriertem Hoheitsgebiet und innerhalb sicherer Grenzen“ einsetzen soll.
France Dernières Nouvelles, France Actualités
Similar News:Vous pouvez également lire des articles d'actualité similaires à celui-ci que nous avons collectés auprès d'autres sources d'information.
Israel-Krieg im Liveticker: +++ 15:27 Nach Kritik an Israel: Guterres erhält Beistand von der Arabischen Liga +++Berlin, Washington, Brüssel - überall. ntv berichtet von allen wichtigen Schauplätzen der Innen- und Außenpolitik.
Lire la suite »
Israel-Krieg im Liveticker: +++ 12:53 Israel: Hamas hindert Menschen an Flucht nach Süd-Gaza +++Berlin, Washington, Brüssel - überall. ntv berichtet von allen wichtigen Schauplätzen der Innen- und Außenpolitik.
Lire la suite »
Israel-Kritik von Gutteres löst Eklat aus – Rücktritt gefordertUN-Generalsekretär Guterres hat Israel wegen seiner Angriffe auf den Gazastreifen deutlich kritisiert. Dies führte zu einem Eklat im UN-Sicherheitsrat.
Lire la suite »
Israel-Krieg im Liveticker: +++ 14:38 Zweistaatenlösung gefordert: Palästinensischer Außenminister wirft Israel 'Rachefeldzug' vor +++Berlin, Washington, Brüssel - überall. ntv berichtet von allen wichtigen Schauplätzen der Innen- und Außenpolitik.
Lire la suite »
Israel-Krieg im Liveticker: +++ 15:25 Orban will Israel und Ägypten stabilisieren - damit keine Flüchtlinge kommen +++Berlin, Washington, Brüssel - überall. ntv berichtet von allen wichtigen Schauplätzen der Innen- und Außenpolitik.
Lire la suite »