25 Jahre nach dem ersten Titel von Michael Schumacher: Einige Gründe, wieso wir den Rekord-Champion nicht vergessen. «Aus den Augen, aus dem Sinn» mag in der Formel 1 gelten, aber nicht für Schumi.
Es ist eine Szene, die sich weltweit wiederholt, seit diesem verdammten 29. Dezember 2013 im Skigebiet von Méribel.
Alte Liebe rostet nicht. Michael Schumacher hat einmal gesagt: Ein guter Tag bestehe für ihn darin, «am Abend mit Schmiere bis zu den Ellbogen nach Hause zu kommen». Schumi sass auch als Formel-1-Star regelmässig im Rennkart und hat seine Wurzeln nie vergessen. Diese Erdverbundenheit ist einer der Gründe, wieso ihn die Fans so lieben.
Über Jahre rätselten die Fans der Kultsendung «Top Gear», wer wohl «The Stig» sein möge, der geheimnisvolle Fahrer mit dem weissen Helm. Die Zuschauer flippten komplett aus, als er seinen Helm hob, und Michael Schumachers Grinsen zum Vorschein kam! Es handelte sich allerdings um einen Scherz der britischen Produzenten und des Weltmeisters. The Stig waren in Wahrheit in jener Phase Perry McCarthy und Ben Collins.
Für viele Fans ist Michael Schumacher nichts Anderes als ein Held. Doch der siebenfache Champion selber hat gesagt: «Heldenstatus ist mir unangenehm. Ich kann mit einer gewissen Hysterie um meine Person nichts anfangen.» Auf der Rennpiste scheute Michael Schumacher keinen Zweikampf Abseits der Rennbahn war er jedoch kein Raufbold. «Ich fand es immer schwach, sich zu prügeln.»
Ein Motto der italienischen Medien: Se non è vero, è ben trovato. Wenn es nicht wahr ist, dann ist es wenigstens gut erfunden. Heute würden wir dazu knapper «fake news» sagen. Einmal hat eine italienische Zeitung behauptet, Pasta-Liebhaber Michael Schumacher habe im Laufe seiner GP-Karriere acht Tonnen Nudeln verdrückt. Wow, was für eine Zahl! Wir haben dann mal kurz nachgerechnet, wenn es erlaubt ist: 125 Gramm pro Teller, das sind dann 64.
Es gab unzählige Fan-Artikel mit dem Etikette Michael Schumacher. Die vielleicht Kurioseste stellte ein japanischer Journalist im Pressezentrum von Suzuka auf: Die Plastik-Nachbildung des Kopfes von Michael Schumacher – als Nachttisch-Lampe. Die Fehleinschätzung des Jahres. Als bekannt wurde, dass Michael Schumacher nach Italien zieht, meinte sein Erzrivale Damon Hill im August 1995: «Michael wird seinen Wechsel zu Ferrari bereuen.»
Wohin hätte sich Michael Schumacher bei einer Rückführung versetzen lassen? Schumi in der damaligen Benetton-Hauszeitung «The Brief»: «Ins Schottland des 14. Jahrhunderts. Ich liebe Filme wie ‘Highlander’ oder ‘Braveheart’. Die Landschaft ist einfach wunderbar – so karg und eindrucksvoll. Sie muss am schönsten gewesen sein, als noch keine Autos die Ruhe störten.
Michael Schumachers Bescheidenheit war entwaffnend. «Ich bin keine Legende. Ich bin nur jemand, der das Glück hat, in etwas gut zu sein, das ihm Spass macht.»Eine der wichtigsten Stunden fand ohne Landeshymne und Siegerchampagner statt: Bestandene Gesellenprüfung als Kfz-Mechaniker 1989, im VW-Autohaus Bergmeister.
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