Mit dem Team Alstare Suzuki feierte Max Neukirchner seine größten Erfolge in der Superbike-WM. Der Sachse freut sich über die Rückkehr von Francis Batta – und hat einiges über den extravaganten Belgier zu erzählen.
1998 gewann das Alstare-Team mit dem Italiener Fabrizio Pirovano und Suzuki die Supersport-Weltserie, den Vorgänger der heutigen WM. Von 1999 bis 2011 kümmerten sie sich um den Superbike-Auftritt des japanischen Herstellers aus Hamamatsu. Die größten Erfolge: Weltmeister mit Troy Corser 2005, Vize mit Leon Haslam 2010. Insgesamt wurden 114 Podestplätze, 28 Siege und 17 Pole-Positions für Suzuki errungen.
Nur wenige Fahrer kennen Alstare-Chef Francis Batta so gut wie «Max76». Der Sachse zeigte sich sehr erfreut über die Nachricht, dass Alstare nach sechs Jahren Abstinenz 2021 in die Superbike-WM zurückkehrt. Batta fusionierte mit dem Team Gil Motor Sport, unter dem neuen Teamnamen Alstare Yamaha wird der Franzose Christophe Ponsson in die Ende Mai in Aragon beginnende Meisterschaft geschickt.
«Mitte der Saison flog Fabien Foret raus und ich konnte die letzten vier Events für Alstare bestreiten», erinnerte sich Neukirchner im Gespräch mit SPEEDWEEK.com. «Das war eine Privatmaschine, aber immerhin durfte ich Rennen fahren. Eigentlich sollte es so weitergehen, dass ich bei Alstare bleibe, aber das kam nicht zustande. Also haben wir kurzfristig was Eigenes gemacht, mit der Unterstützung von Alstare.
Francis und Patricia Batta zählten über zwei Jahrzehnte zu den schillerndsten Persönlichkeiten im SBK-Paddock. «Francis war ein ganz strenger Teamchef», schmunzelte Neukirchner. «Der hat nichts anbrennen lassen. Sobald es irgendein Problem gab, hat er auf den Tisch geklopft – aber richtig. Man hat ihn auch öfter schreien hören, wenn etwas nicht funktioniert hat. Aber anscheinend braucht ein gutes Team so eine Person, die sofort einschreitet.
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