Gefühlsachterbahn für das Sauber-Team: Während Formel-1-Neuling Felipe Nasr im Qualifying zum Russland-GP bis auf den zwölften Rang vorfuhr, musste sich Marcus Ericsson mit Startplatz 17 begnügen.
Das Sauber-Team blickt mit gemischten Gefühlen auf das Qualifying auf dem Autodrom von Sotschi zurück. Denn während Formel-1-Rookie Felipe Nasr den Sprung ins Q2 schaffte und den zwölften Startplatz eroberte, musste sich Marcus Ericsson mit dem 17. Rang begnügen. Dass er dank Fernando Alonsos Rückversetzung ans Ende des Startfelds noch vorrücken darf, war für den ehrgeizigen Schweden nur ein schwacher Trost.
Probleme mit den Reifendrucksensoren sorgten für das frühe Aus des Blondschopfs, wie er hinterher berichtete: «Weil wir im dritten Training nicht die geplanten Runden fahren konnten, gingen wir mit etwas Ungewissheit ins Qualifying – und dieses lief dann auch nicht so wie erwartet. Als ich meine erste schnelle Runde fahren wollte, kam die gelbe Flagge.
Die Bilanz von Ericssons Teamkollegen Nasr, der mit seiner schnellsten Rundenzeit von 1:39,323 min den zwölften Platz eroberte, fiel sehr viel positiver aus: «Das war ein gutes Qualifying mit knappen Zeitabständen zu meinen unmittelbaren Konkurrenten. Nachdem ich im dritten freien Training auf extra-weichen Reifen mit wenig Sprit nicht zum Fahren gekommen bin, musste ich diesbezüglich schnell meinen Rhythmus finden.
Auch Teamchefin Monisha Kaltenborn hofft auf Punkte: «Verschiedene Umstände in allen freien Trainings verhinderten, dass beide Fahrer das geplante Programm abarbeiten konnten. Deswegen hatten wir auch kein problemfreies Qualifying, was vor allem für Marcus gilt. Felipe konnte sich steigern und mit seinem zwölften Startplatz haben wir eine gute Ausgangslage, um punkten zu können.
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