Dass der FC Bayern Noussair Mazraoui nicht suspendiert und wie er das kommuniziert hat, findet Alon Meyer 'absolut indiskutabel'. Ein Einwand ist dem Präsidenten von Makkabi Deutschland dabei 'egal'.
Dass der FC Bayern Noussair Mazraoui nicht suspendiert und wie er das kommuniziert hat, findet Alon Meyer"absolut indiskutabel". Ein Einwand ist dem Präsidenten von Makkabi Deutschland dabei"egal".beim FC Bayern weiterhin ein fester Bestandteil des Kaders.
"Wenn man sieht, was der FC Bayern nach einem Gespräch als Erklärung abgegeben hat, den Spieler ohne jegliche Konsequenzen weiter im Verein spielen zu lassen, ist das für mich, für jeden, der unsere Gesellschaft auch nur annähernd respektiert, absolut indiskutabel und inakzeptabel", sagte Alon Meyer, Präsident des Dachverbands Makkabi Deutschland, am Samstagabend im"ZDF-Sportstudio".
Meyer ist das deutlich zu wenig."Da ist in keinem Wort das Massaker erwähnt, wie bei vielen anderen der Staat Israel nicht erwähnt, weil man dessen Existenz anscheinend gar nicht anerkennt. In keinem Wort ist - und das ist das Entscheidende - von Entschuldigung die Rede. Und auch die Hamas wird nicht verurteilt. Wer ist nicht gegen Terrorismus und Terrororganisationen? Das sind 100 Prozent der Menschen. Die Frage ist nur, ob man die Hamas als Terrororganisation einstuft und sieht.
Hier werde"unsere Gesellschaftsnorm mit Füßen getreten. Und die Frage ist, wie entschieden wir dagegentreten. Und wenn der FC Bayern es nicht schafft, ein Zeichen zu setzen, ist das sehr traurig. Da kann er noch so viel Gutes auf der anderen Seite tun. Mit solchen Posts ist der Schaden für den FC Bayern, für die Bundesliga, für unsere Gesellschaft enorm."
Klar ist, dass der Rekordmeister angesichts personeller Engpässe sportlich nur schwer auf Mazraoui hätte verzichten können. Deswegen vermutet Meyer:"Wenn der Spieler die Nummer 19 wäre, wäre die Entscheidung vielleicht rigoroser gefallen." Umso mehr imponiert ihm, wie konsequent der 1. FSV Mainz 05 dem Abstiegskampf zum Trotz imvorgegangen ist."Sie brauchen jede Person und haben die Zivilcourage, hier ein klares Zeichen zu setzen.
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