Álex Márquez beendete die freien Trainings am Freitag in Doha auf Position 16. Ein Zeitenangriff in den finalen Minuten endete für den LCR-Honda-Pilot im Kiesbett, weshalb er am Samstag voraussichtlich ins Q1 muss.
Der Freitag beim Doha-GP begann für Álex Márquez zunächst vielversprechend. Mit Position 13 im ersten freien Training lag er direkt hinter Pol Espargaró, der ihn in diesem Jahr bei Repsol Honda ersetzt. Wie bereits vom Katar-GP bekannt, ist hingegen die Session am Abend unter Flutlicht die entscheidende, da die kühleren Temperaturen schnellere Rundenzeiten erlauben.
Mit dieser Information im Kopf ging Márquez in die finalen Minuten des zweiten Trainings. In der letzten Runde wollte er seine bisher gesetzte Zeit noch einmal verbessern, dieser Versuch endete für den Spanier jedoch im Kiesbett. «Es war die letzte Runde. Die Runde zuvor war ich bereits schnell unterwegs, aber dann kam die gelbe Flagge von Luca Marini, weshalb ich die Runde abbrach.
Er fuhr fort: «Ich dachte mir, ich muss es probieren. In Kurve 16 machte ich bereits einen kleinen Fehler, der mich Zeit kostete. Deshalb hatte ich nichts mehr zu verlieren und legte alles in die letzten Kurven. Das war einfach ein wenig zu viel für den weichen Vorderreifen, weshalb ich das Vorderrad verlor und zu Boden ging», erklärte der Moto2-Weltmeister von 2019 den Sturzhergang.
Durch seinen Sturz, der eine bessere Platzierung vereitelte, fand sich Márquez mit einer Sekunde Rückstand auf Spitzenreiter Jack Miller auf Rang 16 wieder. Im Anschluss rechtfertigte der jüngere der Márquez-Brüder sein Verhalten: «Wenn ich es nie versuche, nie etwas riskiere, dann werde ich nie vorne mitfahren. Es ist ein Lernprozess und ich denke, wir haben am Samstag gute Chancen, um ins Q2 zu kommen», gab sich der Moto3-Weltmeister von 2014 selbstbewusst.
Sorgen machte dem Honda-Pilot hingegen der Michelin-Vorderreifen: «Beim Richtungswechsel ist mein Gefühl für den Medium-Reifen nicht gut. Bereits bei den letzten Rennen der vergangenen Saison hatte ich immer wieder Probleme mit dem asymmetrischen Reifen. Das Gefühl zwischen Links- und Rechtskurven ist einfach zu verschieden, das ist nicht angenehm zu fahren», klagte Márquez auch in Hinblick auf seinen Sturz.
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