Die Klage der Deutschen Umwelthilfe gegen MercedesBenz wurde abgewiesen. Nun möchte der Verein in die nächste Instanz gehen, um mehr Klimaschutz bei dem Automobilkonzern zu bewirken.
"Allein durch die in 2021 verkauften Autos war der Konzern weltweit für 65,5 Millionen Tonnen CO₂ verantwortlich – mehr als Länder wie Finnland, Norwegen oder Portugal."
In ihrer Klage hatte die DUH von dem Autobauer verlangt, ab November 2030 den Verkauf von herkömmlichen Verbrennern zu unterlassen, da diese Treibhausgase ausstoßen. Wie das Landgericht mitteilte, sah es bei der DUH allerdings keinen Anspruch auf eine solche Unterlassung.Mercedes-Benz weist auf seine Klimaschutzmaßnahmen hin
Ein Sprecher von Mercedes-Benz betonte wiederum schon nach Einreichen der Klage im Juni, dass das Unternehmen bereits den"Spurwechsel zur Klimaneutralität eingeleitet" habe. Das Unternehmen kündigte im gleichen Zug auch an, dass es bis zum Ende dieses Jahrzehnts vollelektrisch werden wolle, wo es die Marktbedingungen zulassen.bis 2030 um mehr als die Hälfte gegenüber 2020 zu verringern.
Hinzu komme eine klimaneutrale Neufahrzeugflotte, die Mercedes-Benz ab 2029 anstrebe. Das sei elf Jahre früher, als es die EU-Gesetzgebung vorschreibt. Insgesamt sollen von 2022 bis 2030 mehr als 40 Milliarden Euro in batterieelektrische Fahrzeuge investiert werden, beteuerte der Automobilkonzern.
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