Die Bilder und Nachrichten aus dem Nahen Osten sind schwer zu ertragen - vor allem für Kinder. Wie Eltern ihren Nachwuchs nun gut begleiten können.
Soldaten mit großen Gewehren, zerstörte Gebäude, Feuer und Rauch: Die Bilder aus dem Nahen Osten haben Wucht.Fakt ist: Bilder und Nachrichten über Angriffe können Kindern stark belasten und verunsichern. Sie sorgen sich: Was, wenn ich selbst vom Geschehen betroffen sein könnte?Die Initiative „Schau hin! Was Dein Kind mit Medien macht“ rät Eltern daher, ihre Kinder nicht mit ihren Sorgen allein zu lassen.
Dazu gehört, sich nicht von den eigenen Gefühlen und Ängsten mitreißen zu lassen. Denn das kann Panik auslösen, wenn die Kinder schlussfolgern: Meine Eltern, die eigentlich auf mich aufpassen sollen, sind selbst schutzlos. „Schau hin“ rät Eltern außerdem, auf wilde Spekulationen zu verzichten - das verunsichere die Kinder unnötig.Und wie erklären Eltern die Geschehnisse altersgerecht? Je nach Alter interessieren den Nachwuchs oft unterschiedliche Aspekte. Klein- und Vorschulkinder entwickeln schnell große Ängste, weil sie Fantasie und Realität nicht immer gut trennen können, so die Medienexperten. Eltern sollten also vermitteln, dass sie alles tun, um sie zu schützen.
Bei Schulkindern hingegen stehen bei solchen Konflikten laut „Schau hin“ oft auch moralische Fragen im Mittelpunkt, etwa zum Thema Schuld. Sie fragen, was wäre, wenn so etwas auch bei ihnen passiert. „Schau hin“ rät Eltern, zu betonen, dass das relativ unwahrscheinlich sei. Für Schulkinder kann es hilfreich sein, ihre Gefühle in einem Bild oder einer Geschichte auszudrücken.Ganz unabhängig vom Alter gilt: Eltern sollten die Gefühle des Kindes ernstnehmen.
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