Die junge Iranerin Armita Garawand, deren Schicksal weltweit für Schlagzeilen gesorgt hatte, ist in Teheran beigesetzt worden. Die Schülerin sei am Sonntag in der Hauptstadt beerdigt worden, berichtet das Nachrichtenportal «Eslahatnews» auf Telegram.
Die junge Iranerin Armita Garawand, deren Schicksal weltweit für Schlagzeilen gesorgt hatte, ist in Teheran beigesetzt worden. Die Schülerin sei am Sonntag in der Hauptstadt beerdigt worden, berichtet das Nachrichtenportal «Eslahatnews» auf Telegram. Am Samstag hatten Staatsmedien ihren Tod gemeldet. Garawand war vor rund einem Monat nach einer mutmaßlichen Konfrontation mit den islamischen Sittenwächtern gestürzt und ins Koma gefallen.
Düstere Erinnerungen an den Fall Amini Die junge Frau soll Anfang Oktober in einer U-Bahn von der Moralpolizei konfrontiert worden sein, weil sie kein Kopftuch trug. Staatsmedien dementierten Gewalt seitens der Sittenwächter. Garawand sei wegen niedrigen Blutdrucks gestürzt und mit dem Kopf aufgeschlagen, lautet die offizielle Erklärung. Zu ihrem Alter gibt es unterschiedliche Angaben.
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