Rückkehr des Gandhi-Clans in Indien: Fast sah es so aus, als könnte Indiens Premier NarendraModi ohne nennenswerten Herausforderer die Wahlen 2024 bestreiten. Doch nun hat die Justiz den Weg für RahulGandhi zurück in die Politik freigemacht.
zeigten. Nach all den Rückschlägen der vergangenen Monate hatte Gandhi an diesem Freitag Grund zur Freude. Der Supreme Court fällte eine Entscheidung, die dem 53-Jährigen den Weg zurück auf die politische Bühne ebnet.
Zur Erinnerung: Im März war es für den Politiker Gandhi besonders schlimm gekommen, als er in einem Beleidigungsverfahren zur Maximalstrafe von zwei Jahren Haft verurteilt worden war. Die Richter befanden damals über eine Klage, die dem Oppositionellen vorwarf, in einer Wahlkampfrede 2019 den Namen Modi verunglimpft zu haben.
Die Entscheidung der obersten Richter hat für Indien große Bedeutung, denn eine dauerhafte Disqualifizierung hätte bedeutet, dass Gandhi auch von den nationalen Wahlen im kommenden Jahr ausgeschlossen wäre. Die verhängte Verleumdungsstrafe hatte landesweit heftige Debatten ausgelöst - über die Freiheit der politischen Rede in einer Demokratie, und auch über Vorwürfe, dass die Opposition unnötig gegängelt werde.
Sympathisanten der Kongresspartei brachen in Jubel aus, als das oberste Gericht seine Entscheidung verkündet hatte. Rahul Gandhi schrieb auf X:"Komme, was wolle, meine Aufgabe bliebt dieselbe: die Idee von Indien zu beschützen.
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