Finanzkommissarin McGuinness gibt sich geschlagen: Banken und Versicherungen dürfen weiter Finanzprodukte auf Provision vertreiben. Die Branche ist erleichtert, Verbraucherschützer sind enttäuscht.
In Deutschland gibt es mehrere hunderttausend Anlageberater. Sie verdienen ihr Geld, indem sie auf jeden verkauften Fonds und jede Versicherungspolice einige Prozent an Vermittlungsgebühr aufschlagen. Diese Provisionen sind im Gesamtpreis enthalten und werden über die gesamte Vertragslaufzeit gestreckt.
Der Verbraucherzentrale Bundesverband und die Bürgerbewegung Finanzwende hatten große Hoffnungen auf McGuinness gesetzt, weil die Kommissarin stets als Anwältin der Verbraucher aufgetreten war. Nun ist die Enttäuschung umso größer.In ihrer Rede ließ McGuinness allerdings keinen Zweifel daran, wo ihre Sympathien liegen.
Sie kündigte an, die Vorschriften rund um Provisionen zu verschärfen. „Es sollte eine bessere Auflistung der Kosten geben, damit Verbraucher leichter verschiedene Optionen vergleichen können“, sagte sie. Es müsse mehr Kontrolle durch die Finanzaufsicht geben.Finanzberater müssen Kunden nach ihren Nachhaltigkeitspräferenzen fürs Depot befragen
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