Zum zweiten Mal in diesem Jahr haben die FIA-Regelhüter den Rennställen in Sachen Motor besonders genau auf die Technik geschaut: dieses Mal ging es um das Ölsystem.
SPEEDWEEK.com-Leser wissen: Um die Einhaltung der erlaubten Benzindurchflussmenge zu kontrollieren, hat die FIA das Messsystem verschärft. Die Unterstellung des Tricksens mit dem Spritsystem basierte darauf, dass jenseits des früheren, einzigen Messpunkts, also des Durchflussmessers, Sprit gesammelt werde.
Die FIA hatte unmittelbar nach dem Abschlusstraining zum Spanien-GP Kontrollen angekündigt, nach dem Rennen sind solche Stichproben tatsächlich durchgeführt worden. Die FIA-Techniker suchten nach Unregelmässigkeiten im Benzindrucksystem. Inspiziert wurden nach dem Rennen auf dem Circuit de Barcelona-Catalunya je ein Fahrzeug aller vier in der Formel 1 vertretenen Motorenhersteller – Renault , Ferrari , Honda sowie der Silberpfeil von Sieger Nico Rosberg.
Nun ist klar: es hat neue Kontrollen gegeben, allerdings mit einem anderen Schwerpunkt. Dieses Mal stand im Zentrum der Untersuchungen das Ölsystem – gefahndet wurde nach leistungssteigernden Zusatzstoffen, der möglicherweise in einem Zusatztank versteckt wird. In Montreal haben die Regelhüter des Automobil-Weltverbands Proben aus Haupt- und Zusatzöltank der Autos von Lewis Hamilton und Sebastian Vettel entnommen, einmal nach dem zweiten freien Training zum Kanada-GP, einmal nach dem Abschlusstraining.
Dabei konnten die Spezialisten der FIA keine verdächtigen Abweichungen der Norm in Sachen Zusammensetzung oder Zähflüssigkeit des Öls feststellen. Die FIA bilanziert: «Auf Basis unserer Ergebnisse kann geschlossen werden, dass kein Zusatztank für leistungssteigernde Zusatzstoffe missbraucht wird.»Max Verstappen ist dreifacher Formel-1-Champion, nur fünf Piloten haben mehr Titel erobert in der Königsklasse.
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