Die Europäische Zentralbank (EZB) könnte nach Aussage von EZB-Direktor Fabio Panetta einen digitalen Euro frühestens 2026 emittieren - falls sie im Oktober eine positive Grundsatzentscheidung fällt und die europäischen Gesetzgeber zustimmen.
"Wir stehen in regelmäßigem Kontakt mit der Europäischen Kommission, die im Juni einen Gesetzesvorschlag vorlegen wird", sagte Panetta der Zeitung Les Echo. Dieser werde den rechtlichen Rahmen für den digitalen Euro bilden. "Im Oktober wird der EZB-Rat dann entscheiden, ob eine Vorbereitungsphase zur Entwicklung und Erprobung des digitalen Euro eingeleitet werden soll." Diese Phase könnte Panetta zufolge zwei oder drei Jahre dauern.
"Wir haben keine Erfahrung im Umgang mit Kunden, und es wäre für uns nicht sinnvoll, in dieses Geschäft einzusteigen. Und wir sind nicht darauf aus, einen großen Marktanteil zu gewinnen. Wir wollen überall präsent sein, aber nirgends eine dominante Stellung einnehmen", versicherte er. Die Bereitstellung des digitalen Euro als Ergänzung zum Bargeld wäre eine natürliche Entwicklung in einer zunehmend digitalen Wirtschaft.
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