Die Menschen betreiben Raubbau an der Natur. Bis heute haben sie mehr verbraucht, als die Erde in einem Jahr produzieren oder absorbieren kann. Im Hoch-Konsum-Land Deutschland lag der Tag übrigens weit vor dem globalen Stichtag.
Auf den ersten Blick sieht es nach einem Fortschritt aus, weil der Tag der Erdüberlastung im vergangenen Jahr schon der 28. Juli war. Es sieht so aus, als hätten die Menschen 2023 weniger Ressourcen verbraucht als 2022. Der Schein trügt aber, wie Amanda Diep sagt, die Sprecherin von Global Footprint Network. Vielmehr würden sämtliche Daten jedes Jahr auch zurückliegend mit neuesten Datensammlungen und Methoden aktualisiert, um Vergleiche ziehen zu können.
»Der Trend ist flach«, sagte Diep, und das schon seit rund zehn Jahren. 2023 sei nur ein Tag gewonnen worden. »Wie viel davon auf einen Rückgang der Wirtschaftsaktivitäten oder auf Anstrengungen zur Dekarbonisierung zurückzuführen ist, ist schwer zu sagen.« Dekarbonisierung bedeutet den Umstieg von fossilen Brennstoffen auf kohlenstofffreie und erneuerbare Energiequellen.
Die Organisation berechnet zum einen, was die Natur ohne Verluste im Jahr produzieren und absorbieren kann. Dabei geht es unter anderem um Rohstoffe, Trinkwasser und Nahrungsmittel und um menschengemachten Müll und CO2-Emissionen. Das stellt sie dem gegenüber, was die Menschen mit ihrer Lebens- und Wirtschaftsweise verbrauchen. So legt sie den Tag fest, an dem alle Ressourcen des Jahres verbraucht sind. Ein Großteil geht auf die Treibhausgas-Emissionen zurück.
, indem sie ihre Bürgerinnen und Bürger angemessen mit Nahrung, Energie und Wasser versorgen, ohne dabei die natürlichen Kapazitäten zu überschreiten. Die Forscherinnen und Forscher betrachteten den Wasserverbrauch und die CO2-Absorption, beispielsweise in Wäldern. Die Studie ergab, dass viele Länder viel mehr Kohlenstoff ausstoßen, als ihre Ökosysteme verkraften können.
France Dernières Nouvelles, France Actualités
Similar News:Vous pouvez également lire des articles d'actualité similaires à celui-ci que nous avons collectés auprès d'autres sources d'information.
Behörde wird neue Zulassung empfehlen: EU-Kommission will weiter GlyphosatDie Brüsseler Behörde will vorschlagen, die Zulassung des Pestizids zu erneuern. Um die Folgen für die Natur sollen sich die Mitgliedsländer kümmern.
Lire la suite »
Urlaub: Die Tourismusbranche setzt mehr Geld um – mit weniger MenschenReisen ist teuer geworden. Viele können sich Urlaub nicht mehr leisten. Doch in den Luxussegmenten steigt die Nachfrage.
Lire la suite »