Entschuldigung von Winkler: DFB-Konferenz nimmt an

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DFB-Vizepräsident Hermann Winkler sorgte mit Aussagen über den ukrainischen Staatschef Wolodymyr Selenskyj für Wirbel. Am Mittwoch entschuldigte er sich bei den Regional- und Verbandspräsidenten.

Die Regional- und Landesverbandspräsidenten des Deutschen Fußball-Bundes haben eine Entschuldigung von DFB-Vizepräsident Hermann Winkler nach dessen umstrittenem Instagram-Post zum ukrainischen Staatschef Wolodymyr Selenskyj angenommen.

Ob Winkler nun noch Konsequenzen zu befürchten hat, ist offen. „Für uns ist das Thema abgeschlossen. Ob irgendjemand anders das auf eine Tagesordnung in anderen Gremien setzt, weiß ich nicht“, sagte Zimmermann in Köln. Es habe aber unter den Regional- und Landesverbandspräsidenten auch Einigkeit in der Bewertung bestanden.

In einer DFB-Mitteilung wurden Winklers Worte zitiert: „Mein Post ist unsäglich und nicht zu rechtfertigen, es war ein Fehler und wird sich nicht wiederholen.“ Zimmermann berichtete, Winkler habe „klar formuliert, dass das ein Riesenfehler war und er sich der Ecke, in die er nun gedrängt wird, nicht zugehörig fühlt. Dass er in dieser Situation aufgrund seiner Sozialisierung übermannt wurde“.

Am Montag hatte der Präsident des Nordostdeutschen Fußballverbandes via Facebook mitgeteilt, er würde den Eintrag nicht noch einmal so verfassen. Er entschuldigte sich für die „entstandenen Irritationen“ und schrieb, dass er die Aggression des russischen Präsidenten Wladimir Putin verurteile. Er sei aber nicht mit allem, was Selenskyj mache, persönlich einverstanden.

Auch das wurde laut Zimmermann am Mittwoch ausführlich thematisiert. „Hätte er das gleich so formuliert wie heute bei uns, wäre vielleicht früher etwas Verwirrung vermieden worden“, sagte er: „Aber wir wissen ja alle, dass eine persönliche Entschuldigung anders ist als eine schriftliche bei Social Media. Dort kannst du Emotionalität nicht so rüberbringen. Das hat er heute gemacht und auch auf Nachfragen reagiert. Ich fand das tatsächlich total ehrlich.

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