Der ehemalige Audi-Chef Rupert Stadler steht wegen Betrugs vor Gericht. Nun signalisiert das Landgericht München, dass er mit einer Verurteilung rechnen muss – möglicherweise auf Bewährung.
Die drei Motorenentwickler sollen Dieselmotoren für Autos von Audi, VW und Porsche ab dem Jahr 2008 so manipuliert haben, dass sie Abgastests bestanden, aber auf der Straße mehr Stickoxid ausstießen als erlaubt. Stadler soll erst nach Aufdeckung des Skandals in den USA 2015 davon erfahren haben, aber die Produktion und den Verkauf manipulierter Autos in Europa erst im Jahr 2018 gestoppt haben.
Die Kammer kam aber nach vorläufiger Bewertung zu dem Schluss, dass Stadler nach den internen Ermittlungen von Anwälten bei Audi und Erkenntnissen des Kraftfahrt-Bundesamtes im Juli 2016 hätte nachhaken müssen und die Möglichkeit der Tricksereien hätte erkennen können.
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