TV-Kolumne „Hart aber Fair“ - 'Die Briten wissen noch nicht, dass sie verarscht worden sind“
De mortuis nil nisi bene, heißt es im Lateinischen, also: Über Tote nur Gutes sagen. Kaum einer in diesen Tagen, der nicht Gutes oder sogar Bestes über die verstorbene Königin Elisabeth II. weiß. Auch wenn man sie naturgemäß nur aus der Ferne erlebte.
Dieses Wir-Gefühl geht dem Autor und „Spiegel“-Kolumnisten auf die Nerven. Er habe keine emotionale Beziehung zur verstorbenen Regentin. Und: „Ich mag nicht, dass man sich der Monarchie so unkritisch nähert.“ Elisabeth II. habe Gesetze zu ihren Gunsten machen lassen. „Sie hat hintenrum massiven politischen Druck ausgeübt.“ Es störe ihn, dass man jetzt ein Narrativ pflege über eine „arme, alte Frau, die es nicht geschafft hat, etwas zu sagen“.
Die harsche Art von Charles, das sei den schwachen Nerven durch die Trauer um seine Mutter geschuldet, versucht Graf Quadt eine Erklärung. Über das Ansehen Charles‘ befindet Schriftsteller Hawes: „Der Kater wird schnell kommen.“ Es versucht dieKatarina Barley, Vizepräsidentin des Europäischen Parlaments: „Ich menschel da vielleicht ein bisschen. Aber dieser Mann hat so viel Verkorkstes erlebt.“ Der Brite Hawes wird da tadelnder: „Es fehlt ihm an Selbstbeherrschung.
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