Geht es um die Planung von Großprojekten, regt sich häufig Widerstand aus der Bevölkerung. Droht wegen des zu erwartenden Windkraft-Ausbaus bald eine Widerstands-Welle? An der Universität Bayreuth sieht man Wege für mehr Akzeptanz.
Ursula von der Leyen hat es vor sechs Wochen angekündigt: In ihrer alljährlichen Rede zur Lage der Union hat die EU-Kommissionspräsidentin auch die Herausforderungen für Europas Windindustrie umrissen. Die seien gewaltig, erklärte von der Leyen, deshalb werde ihre Behörde in enger Abstimmung mit EU-Mitgliedsstaaten und Herstellern ein Windkraft-Paket vorlegen.
Dabei liegen die Preise chinesischer Windenergie-Unternehmen laut EU-Kommission im Durchschnitt 20 Prozent unter denen ihrer europäischen und US-amerikanischen Mitbewerbern. Die Kommission kündigt an, unfaire Handelspraktiken ausländischer Hersteller genau zu überwachen. So soll bei Vergabeverfahren oder bei der Einfuhr von Windturbinen in die EU geprüft werden, ob staatliche Beihilfen im Spiel sind, die den Wettbewerb verzerren.
Zuletzt hat die Stromgewinnung aus Windkraft aber nachgelassen – auch, weil nicht mehr so viele Anlagen gebaut wurden. In Deutschland liefern laut Bundesverband Windenergie Niedersachsen, Brandenburg, Schleswig-Holstein und Nordrhein-Westfalen den größten Anteil der Wind-Gesamtleistung. Bayern liegt mit Berlin, Baden-Württemberg und Sachsen hinten.
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