Dummheit verhindert WM-Hammer: Bundestrainer droht eine ganz bittere Diskussion
Ein Sieg wäre eine dicke Überraschung gewesen, eine Niederlage kein Beinbruch - und dennoch hat die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft nach Spiel eins bei der WM in Finnland und Lettland ein Problem und eine unliebsame Diskussion an den Kufen. Denn ein Sieg gegen einen der großen Favoriten bei diesem Turnier wäre absolut in Reichweite gewesen, wenn Deutschland seine Chancen besser genutzt hätte.
"Es gibt so Tage, an denen Torjäger ihre Tore nicht machen", befand NHL-Rookie John-Jason Peterka, "an denen einfach nichts reingeht." Der 21-Jährige hatte die wohl beste Chance seiner Mannschaft, als er in Überzahl von seinen Kollegen wunderbar freigespielt worden war. Aber der Stürmer der Buffalo Sabres vergab . Grund zur Sorge sehen die deutschen Nationalspieler in ihrem verzweifelten Wucher aber nicht.
"Wir hatten die Chancen, da sollten wir jetzt nicht zu viel reininterpretieren", meinte Kapitän Moritz Müller. Nun ist es aber eben so: Deutschland tritt bei der WM ohne die besten fünf Torschützen der abgelaufenen DEL-Saison an . Auf vier von ihnen hatte Bundestrainer Harold Kreis bei seinem Turnier-Debüt freiwillig verzichtet, weil er Spieler für andere Rollen bevorzugte. Zudem fiel der erfahrene Münchner Yasin Ehliz kurzfristig verletzt aus.
"Wir nehmen mit, wie wir noch gezielter aufs Tor spielen können. Mehr Schüsse aufs Tor, mehr Verkehr. Aber es war ein sehr guter Wegweiser für die Spiele, die uns noch erwarten", sagte Kreis in aller Gelassenheit. "Man hat nach dem Spiel gemerkt, dass die Spieler frustriert waren. Sie haben viel investiert, viel gemacht, aber die Tore haben gefehlt. Vielleicht war hin und wieder ein Pass zu viel, statt eines Schusses aufs Tor.
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