Der BVB zeigt sich beim 5:2 gegen Gladbach wild entschlossen, im Titelkampf mit Bayern keine Fehler zu machen – als Stimmungsaufheller dient der Sieg aber nur bedingt.
Gegen die Gladbacher demonstrierte Dortmund erneut, dass die Mannschaft im Saisonfinale wild entschlossen bleibt, alles zu gewinnen - und auf einen Ausrutscher des Tabellenführers FC Bayern zu warten. Vielleicht am nächsten Spieltag, wenn die Münchner gegen RB Leipzig spielen müssen. Mit dem 5:2 konnte Dortmund das 6:0 der Bayern am Nachmittag gegen Schalke nicht ganz kontern - aber im Torverhältnis sind die Münchner ohnehin längst enteilt.
Sebastien Haller, der die Zeit in der Hinrunde mit Chemotherapien und Krebs-OPs verbringen musste, und der sich in den vergangenen Wochen mühsam herangearbeitet hat, gelangen in der furiosen ersten Halbzeit zum ersten Mal zwei Treffer für Dortmund in einem Spiel. Um Zielspieler Haller herum wirbelte der Rest des Dortmunder Angriffs-Quintetts.
Jonas Hofmann, Gladbachs Nationalspieler mit Dortmund-Vergangenheit, konnte sich nach dem Spiel noch immer nicht erklären, was in jenen dreißig ersten Spielminuten schiefgegangen war:"Wir haben uns in der ersten halben Stunde regelrecht abschlachten lassen. Immerhin haben wir es dann in der zweiten Halbzeit hingekriegt, uns anders zu präsentieren.
Besonders machte sich bemerkbar, dass Terzic Mats Hummels vom Platz holte, und deshalb Dortmunds seit Wochen souveränen Sechser Emre Can in die Viererkette zurück ziehen musste. Einen für Gladbach schmeichelhaften Strafstoß, verursacht von Gio Reyna, verwandelte der gefoulte Ramy Bensebaini, dann traf Lars Stindl zum zwischenzeitlichen 4:2. Kurz sah es so aus, als würden die Dortmunder noch ernsthaft wackeln.
Nach dem Spiel wollte sich der zweimalige Torschütze Haller allerdings nicht zu einer Prognose verlocken lassen, ob er in zwei Wochen die Meisterschale hochstemmen würde. Das fasste möglicherweise die Stimmung im BVB-Camp zusammen. Wenn man jedes Mal siegen muss, und am Ende keinen Fortschritt sieht, ist das kein Stimmungsaufheller. Der Rückstand von nur einem Punkt auf den Dauermeister Bayern ist aus eigener Kraft nun mal nicht aufzuholen.
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