BILD-Interview zum Aktionstag gegen Glücksspielsucht: „Sportwetten und Bier gehören nicht auf die Stadionbande“

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Aktionstag gegen Glücksspielsucht - „Sportwetten und Bier gehören nicht auf die Stadionbande“ BILDSport

BILD: Herr Blienert, nach Schätzung des Deutschen Sportwetten-Verbandes wird jeder Erwachsene in Deutschland im Schnitt mehr als elf Euro während der Fußball-WM in Katar einsetzen. Wetten auch Sie manchmal auf Sportergebnisse?Ich bin kein Wett-Typ. Weder gehe ich gern ins Casino noch spiele ich stundenlang PC-Games oder Ähnliches.Sicherlich ist es für viele ein Adrenalin-Kick, Fußball allein setzt ja schon viele Emotionen frei.

Ein Großteil der Fußball-Wetten findet auf dem Schwarzmarkt statt, weil hier bessere Quoten als von den lizenzierten Anbietern in Deutschland angeboten werden. Wie kann der Schwarzmarkt ausgetrocknet werden?Indem wir aufklären und die Prävention voranbringen, gleichzeitig strenge Kontrollen durch die Behörden vor Ort durchführen und die Strafverfolgungsbehörden entschlossener gegen große Anbieter von illegalem Glücksspiel vorgehen.

Die legalen Anbieter sehen nur eine Chance, die Zocker vom Schwarzmarkt zu locken: Indem sie selbst ein attraktives Angebot machen können. Dazu würde der Wegfall eines im Glücksspielstaatsvertrag vorgesehenen Einsatzlimits von 1000 Euro pro Spieler und Monat gehören. Was halten Sie davon? Gar nichts. 1000 Euro – das ist mehr, als viele Menschen im Monat für ihre Miete ausgeben. Unser Ziel ist es, Menschen bei einem verantwortungsbewussten Spielverhalten zu unterstützen und nicht das Verzocken von Haus und Hof zu fördern.Die legalen Buchmacher fordern zudem die Zulassung von bei Zockern sehr beliebten Live-Wetten, zum Beispiel auf den nächsten Eckball oder die nächste Gelbe Karte.

Auf gar keinen Fall! Das ist Zocken in Reinform. Live-Wetten haben ein extrem hohes Suchtrisiko und sind wirklich Gift für suchtgefährdete Menschen. Also: Wenn Live-Wetten noch on top kommen, steigt für viele der Reiz, noch mehr zu zocken, noch mehr Geld einzusetzen. Das kann nicht unser Verständnis von Spielerschutz sein, um den es mir als Sucht- und Drogenbeauftragter in erster Linie geht.

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