Vor dem Landgericht Berlin musste Ali Abou Chaker sich verantworten, weil er einen Mann wegen Pokerschulden bedroht haben soll. Doch die Richterin kam zu ...
Ali Abou Chaker soll einen Mann wegen Pokerschulden mit mehreren Waffen bedroht haben. Doch beim Prozess vor dem Landgericht Berlin kam die Richterin zu einem anderen Urteil.
Das Landgericht Berlin hat Ali Abou-Chaker, 49, vom Vorwurf der versuchten schweren räuberischen Erpressung freigesprochen. Die Staatsanwaltshaft hatte den älteren Bruder vonangeklagt. Ihr Vorwurf: Er habe gemeinsam zwei weiteren Männern durch Drohungen und "Vorhalten diverser Waffen" versucht, von einem Mann in Berlin-Kreuzberg Spielschulden einzutreiben.
"Das Gericht konnte keinen strafbaren Sachverhalt feststellen", sagte die Vorsitzende Richterin Kristin Klimke in ihrer Urteilsbegründung am Montag. Es fehle die konkrete Drohung zum Nachweis einer versuchten räuberischen Erpressung. Der Angeklagte sei daher freizusprechen, ihm stehe eine Haftentschädigung zu.-Kreuzberg. In jener Winternacht gab der italienische Staatsbürger Oliviero "Toni" V.
Das Gericht folgte nun weitgehend der Darstellung Ali Abou-Chakers und wertete dessen Machete als "Selbstschutz". Auch bei dem durch Kameras dokumentierten folgenden Geschehen auf dem Gewerbehof spreche "überhaupt nichts für eine Bedrohung". Die Angeklagten seien nicht auf den Schützen zugelaufen, "die Machete wurde nicht als Drohung eingesetzt". Und mit seiner Aussage habe der Schütze V.
Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. Staatsanwältin Julia Köpcke erwägt, Rechtsmittel einzulegen. Der freigesprochene Ali Abou-Chaker muss ohnehin erstmal in Untersuchungshaft bleiben: Seit einer Schlägerei mit mehreren Personen an einer Neuköllner Sportsbar im März 2023 ermittelt die Polizei gegen ihn – unter anderem wegen Bedrohung mit Waffen.
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