Mit der KTM des Kiefer-Teams schaffte es Dominique Aegerter in der Moto2-Saison 2018 bisher zwei Mal in die Top-10, doch in den letzten drei Rennen zeigte die Leistungskurve nach unten.
Toni Gruschka, Crew-Chief von Dominique Aegerter im Kiefer-Team, sprach mit SPEEDWEEK.com über die Probleme des Schweizers mit der Moto2-KTM und seinen besonderen Fahrstil. Aegerter hat 2018 mit der KTM des Kiefer-Teams erst zwei Mal die Top-10 erreicht. In Argentinien war er Achter, in Austin Neunter. Danach bremste ihn ein Beckenbruch ein. Bei seinem Comeback in Mugello erreichte er trotz starker Schmerzen Platz 12.
Aegerter fuhr bereits die Moto2-Bikes von Suter, Kalex und nun KTM. Auch der Wechsel von Suter zu Kalex und zurück zu Suter machte dem Schweizer in der Vergangenheit zu schaffen. «Ja, er hat schon einen sehr speziellen Fahrstil. Das Motorrad auf diesen Fahrstil anzupassen, ist nicht so einfach. Ich habe viele Informationen aus vorherigen Jahren bekommen, wir sind dann in diese Richtung gegangen. Aber es passte nicht. Auch auf dem Sachsenring haben wir etwas Neues ausprobiert.
Was ist an Aegerters Fahrstil so speziell? Ist es nur das harte Anbremsen? «Es ist extrem, dieses späte Reinbremsen. Er fliegt richtig in die Kurven rein. Beim Einlenken, wenn er noch quer ist und das Motorrad wieder Bodenkontakt bekommt, erhält er noch nicht das richtige Feedback von der Maschine. Er fliegt wirklich regelrecht in die Kurven. In Austin war das gut zu sehen. Wie er in die Kurven reinbügelt… Da denkt man, er ist nicht ganz sauber», lachte Gruschka.
Einen Test wird das Kiefer-Team in der Sommerpause nicht absolvieren. Aegerter tritt nun erneut bei den «Acht Stunden von Suzuka» an. «Naja, du kannst nicht einfach schnell das Moped nehmen und irgendwo hinfahren. Du musst den Motor wechseln und andere Vorbereitungen stehen an. Dann brauchst du Leute, die ihn bei dem Test betreuen. Zudem brauchst du eine Strecke. Bei Hobby-Veranstaltungen mitzufahren bringt nichts.
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